sechs portraits
2009
cotton, silk, artificial fiber
collage and sewn
78 x 49 cm
fabricated organs
2009
silk, cotton, wool, artificial fiber
sewn and padded
length 22 cm, width 12 cm (heart – Herz)
length 22 cm, width 10 x 6 cm (pancreas – Bauchspeicheldrüse)
length 10 cm, width 6 x 3 cm (spleen – Milz)
length 25 cm, width 15 x 6 cm (liver with gallbladder – Leber mit Gallenblase)
length 13 cm, width 7 x 4 cm (kidneys with adrenal glands – Nieren mit Nebennieren)
people who can not face the world – dead
yellow points
Seelen – souls
2005
waxed linnen on polyester tafeta
hight 150 cm, different widths
famous hands
2006
thread drawing and ink on various fabrics
each in wooden frame
different sizes
sarkophag – fleischfresser
2005
monotypie on sheer polyester fabric
ca. 60 x 220 cm each
Anlass war die Aufgabe, ein Kunstwerk im öffentlichen Raum zu ergänzen. Das Kunstwerk sollte einen Bezug zu Köln haben und nicht zu weit vom Dom entfernt sein.
Die Entscheidung für die drei Sarkophage hinter dem Museum für Angewandte Kunst war einfach. Sie wirken mystisch und auch der Platz an dem sie stehen, macht sie zu undurchschaubaren Objekten. Keiner weiß etwas genaues darüber. Vom Bodendenkmal-Amt konnte ich erfahren, dass sie spät-römisch sind und in den 30er Jahre an anderer Stelle, in der Nähe der Severinskirche ausgegraben wurden.
Die Tücher um die Sarkophage sollen diese transparent machen. Sie zeigen liegende Menschen. Aber nicht Römer, sondern Zeitgenossen und Menschen aus der Kunstgeschichte. Es findet sich eine Odaliske, die sich auf einer Liege räkelt, der sterbende oder tote Jüngling von Hodler, eine nackte Schlafende von Ray Ching.
Auf den Kopfseiten sind Raben abgebildet. Diese sind bekannt als Totenvögel, aber auch als Boten der Seelen von Verstorbenen.
Die Bilder sind mit einem Verfahren ähnlich der Monotypie auf den Stoff gedruckt. Dabei spielt der Zufall eine gewisse Rolle es entstehen Strukturen, die an Stein oder andere natürliche Oberfläche erinnern. Die Größe von mehr als zwei Metern ist eine Herausforderung an eine Handdruck-Technik.
Studie zu Schönheit, Geschlecht und Identität
2005-2007
Portraits of women and men
embroidery on white fabric (cotton/linen)
30 x 30 cm
(first the women, then the men)
Diese Studie zeigt Gesichter von Menschen. Teilweise bekannte, größtenteils weniger bekannte Menschen. Also Freunde, Bekannte und öffentliche Menschen. Die Wiedererkennbarkeit ist ein unwichtiger Teil in dieser Arbeit. Erstaunlich scheint, wie wenig von einem Gesicht dargestellt werden muss, um einen Menschen als Mann oder Frau identifizierbar zu machen. Interessant ist auch, was ein Gesicht als ’schön’ auszeichnet. Diese Punkte werden von verschiedenen Menschen unterschiedlich wahr genommen.
people who can not face the world – blind
2008
polyester, silk thread
sewn
ca. 50 x 30 cm
Study of blind persons
fish eye family album
2007
Tusche und Seide auf Baumwolle
different sizes, ca. 50 x 50
my house is under water
2007
Chinese newspaper, waxed cotton thread, tracing paper, cotton fabric
sewn
ca. 50 x 70 cm
Fotos von Menschen, die ihre Habe und ihr Zuhause durch den Bau des Drei-Schluchten-Staudamms in China verloren haben, liegen den Zeichnungen zugrunde, die mit roten Fäden in eine chinesische Zeitung gestickt sind.


































































































































