Seelen – souls
2005
waxed linnen on polyester tafeta
hight 150 cm, different widths
famous hands
2006
thread drawing and ink on various fabrics
each in wooden frame
different sizes
sarkophag – fleischfresser
2005
monotypie on sheer polyester fabric
ca. 60 x 220 cm each
Anlass war die Aufgabe, ein Kunstwerk im öffentlichen Raum zu ergänzen. Das Kunstwerk sollte einen Bezug zu Köln haben und nicht zu weit vom Dom entfernt sein.
Die Entscheidung für die drei Sarkophage hinter dem Museum für Angewandte Kunst war einfach. Sie wirken mystisch und auch der Platz an dem sie stehen, macht sie zu undurchschaubaren Objekten. Keiner weiß etwas genaues darüber. Vom Bodendenkmal-Amt konnte ich erfahren, dass sie spät-römisch sind und in den 30er Jahre an anderer Stelle, in der Nähe der Severinskirche ausgegraben wurden.
Die Tücher um die Sarkophage sollen diese transparent machen. Sie zeigen liegende Menschen. Aber nicht Römer, sondern Zeitgenossen und Menschen aus der Kunstgeschichte. Es findet sich eine Odaliske, die sich auf einer Liege räkelt, der sterbende oder tote Jüngling von Hodler, eine nackte Schlafende von Ray Ching.
Auf den Kopfseiten sind Raben abgebildet. Diese sind bekannt als Totenvögel, aber auch als Boten der Seelen von Verstorbenen.
Die Bilder sind mit einem Verfahren ähnlich der Monotypie auf den Stoff gedruckt. Dabei spielt der Zufall eine gewisse Rolle es entstehen Strukturen, die an Stein oder andere natürliche Oberfläche erinnern. Die Größe von mehr als zwei Metern ist eine Herausforderung an eine Handdruck-Technik.



































