Walter Bruno Brix

evaporation

Veröffentlicht in religion and fear von Walter Bruno Brix am 31. August 2008

kakishibu (Kakie-Tannin) on cotton

white cotton dots with stamped buddha

hight 200 cm

2008

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Erleuchtung – enlightment

Veröffentlicht in religion and fear von Walter Bruno Brix am 31. August 2008

wood, light bulb, wire, porcelain socket, white pigment

hight ca. 25 cm

2008

2008

hight ca. 25 cm

wood, light bulb, wire, porcellan socket, white pigment

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Mudra

Veröffentlicht in religion and fear von Walter Bruno Brix am 31. August 2008

thread drawing on cotton satin

backed with orange cotton

each 30 x 30 cm

2006

Die Sprache der Gesten (sanskrit: Mudra) ist bei Buddhafiguren ein Teil der Information, welche die Figur identifizieren. Es gibt die Geste der Lehre, der Anrufung der Erde, des Mitleids oder des Segnens. Auch wir kennen Gesten dieser Art in unserer Religion. Aber auch im Alltag gibt es Gesten, man kann jemanden herbeiwinken, Abwehr zeigen oder einen Vorgang, bzw. eine Tätigkeit gestisch darstellen.

In der Serie von Bildern sind Mudra und Gesten aus dem Alltag gleichwertig gegenüber gestellt. Gesten sind Bestandteil unseres Alltags und sind Teil von heiligen Handlungen.

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Flagelatione – Geißelung

Veröffentlicht in religion and fear von Walter Bruno Brix am 29. Juni 2008

Japanese paper thread, polyester and cotton on polyester tafeta

embroidered

230 x 70 cm

2008

nach Carlo Crivelli (1430/35-vor 1500)

nach Alonso Cano (1601-1667)

nach Pietro di Galeotto (vor 1450-1483)

nach Pieter Fransz de Grebber (1600-1652/3)

nach Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610)

nach Guercino (Giovanni Franceso Barbieri) (1591-1666)

Eine weitere Serie zum Thema Lendentuch. Hier das Lendentuch Christi bei der Geißelung. Die Bilder der Maler zeigen einen jungen Mann, der von anderen gequält wird. Wenn man die Bilder genauer ansieht, sieht man die Zusammenstellung. Es ist nicht Christus, wie könnte er es sein, niemand weiß, wie Jesus ausgesehen hat. Es ist ein junger Mann, der Model stand.                                                            Bekleidet ist er nur mit einem Tuch, das um die Hüften geschlungen ist. Dieses Tuch verhüllt seine Männlichkeit, gleichzeitig betont es diese auch.                    Oft ist er auch gefesselt dargestellt. Kann also der Situation nicht entfliehen. Dies ist für das Opfer eine schrecklich Erfahrung. Aber es gibt in unserer Gesellschaft so viel Freiheit, dass es Menschen gibt, die eine solche Situation zu sexueller Stimulation nutzen und gar nicht darunter leiden.

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thai buddhist

Veröffentlicht in religion and fear von Walter Bruno Brix am 23. Mai 2008

2007

Cotton shirt, embroidered with polyester thread

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religion

Veröffentlicht in religion and fear von Walter Bruno Brix am 23. Mai 2008

2007

Installation

graue Kleidung mit applizierten religiösen Abzeichen aus schwarzem Filz

Vor Gott sind alle gleich

Alle Religionen sind darauf angewiesen, dass ihre Anhänger glauben. An ein oder mehrere höhere Wesen, einen alles steuernden Plan, an etwas, das uns aufnimmt, wenn wir sterben.

Sind nicht alle Religionen Tröster unserer Angst vor dem Tod? Um unser Leben führen zu können, ohne uns von den Ängsten unterkriegen zu lassen. Wie kann es sein, dass wir an so viele verschiedene Götter und Regeln glauben und uns gegenseitig sogar bekriegen und umbringen, nur um unserer Überzeugung willen.

Stecken nicht überall die gleichen Menschen in den Kleidern?

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loincloth

Veröffentlicht in religion and fear von Walter Bruno Brix am 28. April 2008

waxed cotton, Nepalese handspun hemp thread

sewn

2008
ca. 80 x 52 cm

Zurbaran

Raphael

da Messina

Grünewald

van Dyck

Rubens

van der Weyden

Rembrand

Michelangelo

Eakins

Bosch

Velasques

Ein Textil in der Kunstgeschichte: Das Lendentuch Christi

Wenn es auch einige wenige Bilder gibt, auf denen Christus nackt am Kreuz gezeigt ist, sind die bei denen seine Scham mit einem Lendentuch bedeckt ist, wesentlich zahlreicher.

Auch dieses Textil, obwohl es nur diesem einzigen Zweck der Verdeckung zu dienen scheint, ist Moden unterworfen. Weniger textilen Moden als den Veränderungen, welche die Malerei in den Jahrhunderten durchlaufen hat. Bei Grünewald ist es ein zerrissener Fetzen, der traurig herunterhängt. Bei Raphael, Bosch und van der Weyden ist es ein Tuch mit langen Enden, die fröhliche und komplizierte Kapriolen im Wind schlagen. Bei Michelangelo ist es ein nur zarter Schleier, unter dem doch nichts erkennbar ist und bei Eakins ist es fast zeitgenössisch klein.

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