das Tuch der drei Grazien

2009/10

verschiedene Stoffe, von Hand zusammen genäht, bestickt

ca. 250 x 250 cm

Die Chariten (Χάριτες Chárites, Singular Charis) sind in der griechischen Mythologie Göttinnen der Anmut, die mit Aphrodite in Verbindung stehen und entsprechen in der römischen Mythologie den drei Grazien, gratiae.

Sie sind Töchter des Zeus und der Eurynome und heißen Euphrosyne („Frohsinn“), Thalia (auch Thaleia, „Festfreude“) und Aglaia („die Glänzende“). Die drei Chariten bzw. Grazien waren ein beliebter Gegenstand der bildenden Kunst und wurden meist unbekleidet, sich gegenseitig berührend oder umarmend dargestellt. Eines der bekanntesten Gemälde – „Drei Grazien“ (Chantilly, Musée Condé) – ist von Raffael. (wikipedia)

Die Darstellung auf dem großen Tuch stützt sich auf ein Bild der drei Grazen von Lucas Cranach dem Ältern (1472-1553). Allerdings ist eine der drei Frauen, bei Cranach mit einem fast unnatürlichen Hohlkreuz ausgestattet, hier gegen eine ‚Eva‘ von dem gleichen Maler ausgewechselt.