Archiv der Kategorie: 2007

forty-two

2007

old linen and cotton damask (tablecloth, napkins, kitchen towels)

red cotton thread, stitched

fourtytwo

FOURTYTWO 3

FOURTYTWO 2

Studie zu Schönheit, Geschlecht und Identität

2005-7

Portraits of women and men

embroidery on white fabric (cotton/linen)

30 x 30 cm

(first the women, then the men)

Diese Studie zeigt Gesichter von Menschen. Teilweise bekannte, größtenteils weniger bekannte Menschen. Also Freunde, Bekannte und öffentliche Menschen. Die Wiedererkennbarkeit ist ein unwichtiger Teil in dieser Arbeit. Erstaunlich scheint, wie wenig von einem Gesicht dargestellt werden muss, um einen Menschen als Mann oder Frau identifizierbar zu machen. Interessant ist auch, was ein Gesicht als ’schön‘ auszeichnet. Diese Punkte werden von verschiedenen Menschen unterschiedlich wahr genommen.

members – Mitglieder

2007

embroidery on striped woven fabric

pillows

each 28 x 28 cm

handarbeit

Bettwäschedamast, roter Baumwollfaden, gewachst

gestickt

2007

my house is under water

2007

Chinese newspaper, waxed cotton thread, tracing paper, cotton fabric, sewn

ca. 50 x 70 cm

Inspiration für die Arbeiten sind Fotos von Menschen, die ihre Heimat durch den Bau des Drei-Schluchten-Staudamms in China verloren haben. Die Zeichnungen wurden mit roten Fäden in die Blätter einer chinesischen Zeitung gestickt, die aus der Zeit stammt, in der die Vertreibung stattfand.

fashion

2007

various textiles, cotton wool and thread in fish tin cans

10,5 x 6 x 3 cm

yiren

2007

monotype print with white ink and pigment on sheer silk

each 130 x 60 cm

Ausgangspunkt waren Fotos von 100-jährigen japanischen Frauen. Ihre Körperformen nähern sich denen von kleinen Kindern. Beine und Arme werden dünner, der Rumpf voluminöser, der Kopf im Verhältnis scheint auch größer. Es entsteht eine eigene, nicht augenfällige, sondern versteckte Schönheit, die sich erst erschließt, wenn man sich darauf einlässt.

Die Original-Fotos sind meist klein, die Bilder sollen die Körperlichkeit dieser Frauen wieder erlebbar machen. Deshalb sind die Monotypien praktisch in Lebensgröße wiedergegeben. Die Frauen waren klein, alle unter ein Meter fünfzig, auch dies verstärkt noch die kindliche Anmutung.

Die weißen Schatten schweben wie Geister auf der transparenten Seide im leichtesten Windzug.