Archiv der Kategorie: men – Männer

The heart of Liberace – Das Herz von Liberace

2010

metalised paper, fabric, sewn, stuffed – metallisiertes Papier (mon cherie-Einwickelpapier) auf Stoff, genäht, wattiert

natural size – natürliche Größe

Wladziu Valentino Liberace

(1919-87). He was called a „Wunderkind“ on the piano and made a phantastic career in Las Vegas, famous as „Mr. Showmanship“ for his faboulos glittering costumes, he concealed beeing gay for a long time.

Wladziu Valentino Liberace

* 16. Mai 1919 in West Allis, Wisconsin; † 4. Februar 1987 in Palm Springs (Kalifornien), besser bekannt als Liberace, war ein US-amerikanischer Pianist und späterer Entertainer. Seine Mutter stammte aus Polen, sein Vater aus Italien. Gefeiert als Wunderkind, das schon mit sechs Jahren stundenlang klassische Stücke auswendig spielen konnte, entwickelte er sich in den 1960er und 1970er Jahren zu einem Showtalent, das ihm den Spitznamen Mr. Showmanship einbrachte. Der Klassik blieb er auch in seinen schrillen Las Vegas-Shows verbunden. (wikipedia)

tautau

2010

Tusche und genäht auf Baumwolle/ink and sewn on cotton

ca. 140 x 120 cm

A work about tattooed men.

Which can be very tantalizing, but also very disgusting or boring. The tattoo. It depends on the person and on the tattoos. So it is the combination of human character and the talent of a drawer/tattooer.

At the same time, I like the idea of a living art object. As long as he is alive, the art is alive. It will change with him, with his senescence, with his body shape. And what will happen, when he dies? Will his skin survive? This idea will not appeal to most of us. The idea about an art piece made of human skin.

In this work the man is completely clad in tattoos, like a parchment, on which something has been written. At the same time, the tattoo is used to show the three-dimensionality of the body.

torero

2009

waxed cotton, polyester thread, sewn

ca. 140 x 100 cm

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Der spanische Torero ist Inbegriff der Männlichkeit, des Macho. Gekleidet in prachtvoll verzierte, hauteng anliegende Kleidung in Signalfarben tritt er dem Stier gegenüber, ebenfalls ein Sinnbild von Männlichkeit, allerdings der unbeherrscht tierischen. Klar, dass der Mensch, das rationale Tier, die tierische Animalität bändigt. Zur Freude der weiblichen wie männlichen Zuschauer.

oelringer

2009

Grafit und Tusche auf Polyester, Hosenkordel jeweils gestickt

76 x 60 cm

sumo

2008/9

used jacket, silk thread, stitched

plus size

sumo-I . sumo-II

Sumo ist das heute weltweit bekannte japanische Ringen. Die Männer sind Berge von Fleisch mit einer höchst kompliziert gelegten Frisur und tragen Lendentücher aus farbiger Seide. Eine Form der Ästhetik, die unserer wenig entspricht und doch anziehend erscheint.

Spannend sind die Regeln. Verloren hat der Ringer, der mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen den Boden berührt oder der den Boden außerhalb der Strohrings betritt. Praktisch jeder Griff ist erlaubt und die Matchs dauern teilweise erstaunlich kurz. Manchmal eine Sache der ersten Minute, dass einer das Gleichgewicht verliert oder einen Schritt zu weit nach hinten geht.

Im Alltagsleben sind die berühmten Ringer oft mit wunderschönen, extrem zarten Frauen verheiratet, die beispielsweise bekannte Sängerinnen oder sonst im Fernsehen auftreten.

Sumo war im Altertum in Japan eine heilige Angelegenheit. Die Kämpfe wurden zu Ehren und zur Unterhaltung der Shinto-Götter aufgeführt. Auch heute noch ist der Kampfplatz, ein Hügel aus festgeklopftem Lehm mit einem Strohring als Begrenzung, ein heiliger Ort. Interessanterweise würde die Heiligkeit durch die Berührung einer Frau zerstört.