Mit feinem Gespür reagiert Walter Bruno Brix auf Situationen, Objekte und Räume. Besondere Orte und deren verborgene, unbekannte oder auch bisher nicht erzählte Geschichten wecken sein künstlerisches Interesse.
Die Faszination an den erzählerischen Qualitäten der Dinge steht in einer Linie zu Konzepten der „Musée sentimental“. Diese Bezeichnung ist ein feststehender Begriff für Ausstellungen, bei denen persönliche Relikte oder mit persönlicher Bedeutung aufgeladene Objekte präsentiert werden.
Dabei werden die Objekte nicht nach ihrem monentären oder Kunstwert beurteilt, sondern nach ihrer Geschichte, auch wenn sie nur einen marginalen Platz in der Historie beanspruchen.
Brigitte Kaiser
